Im Rahmen des Gesundheitsschutzes werden Maßnahmen zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner immer dann notwendig, wenn Menschen durch giftige Raupenhaare gefährdet sind und eine längerfristige Sperrung der betroffenen Areale nicht möglich ist.

Die Frage, welche spezielle Form der Eichenprozessionsspinnerbekämpfung zu welchem Zeitpunkt angewendet wird, richtet sich vor allem nach der Entwicklung der Eichenprozessionsspinner.

Da die Raupen ihre Brennhaare unmittelbar nach der 2. Häutung im 3. Larvenstadium ausbilden, müssen Maßnahmen zur vorbeugenden Bekämpfung der Eichenprozessionsspinnerraupen bis Ende April / Mitte Mai durchgeführt werden. Dabei kommen hocheffektive Wachstumsregulatoren zum Einsatz, die den Entwicklungsprozess der Eichenprozessionsspinner stoppen.

 

Ab Ende Mai / Anfang Juni hat der Eichenprozessionsspinner bereits begonnen, Brennhaare auszubilden und startet mit dem Bau der Gespinstnester. Da es für eine vorbeugende Behandlung zu diesem Zeitpunkt zu spät ist, helfen nur noch mechanische Maßnahmen im Rahmen einer akuten Bekämpfung.

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